Das Athmm. - i§7

und cervicales defcendentes, die oSettt ferrati, die pe&ora- les, und die kleinen levatores, die man aus der Anatomie wiederholen muß.

§. 265. Wir haben also Kräfte, die nach allen drei Durchmessern der Brust, ihren Inhalt vermehren^ (26z. und 269.) Von diesen wird die Brusthöle erweitert, so, daß sie die Lunge nun weniger als vorher zusammendrückt; in diesen Raum bemüht sich die Lunge sich auszubreiten, da eS ihr niemals an Luft fehlt, die nach weggenommnem Druck sich in einen nicht widerstehenden Raum ausdehnt. Ohne diese Muskelkraft kann die Lunge durch kein eigenthüm- liches Vermögen die Luft an sich ziehen: denn wenn sie -auch mit Luft angefüllt, und die Luftröhre verstopft ist, be« müht sich doch ein Thier durch die Kräfte seiner Jnter- costalmuskeln und des Zwerchfells einzuathmen. Noch ist übrig, daß die Luft (247), die schwer ist, und von den auf ihr liegenden Seulen gedruckt wird, in die Lunge trete, und das mit desto größerer Kraft, je weniger Luft sich in "denLungen findet,und mit der allergrößten,wenn gar keine ' da tfl; keine Luft dringt ferner in die Lungen, wenn Luft zu den Lungen durch eine Brustwunde gelassen wird, die mit ihrer Kraft die Oberfläche der Lunge zusammen­drückt *). Durch diese Würkung also, die man das El'narhmen nennt, werden die Aeste der Luftröhre durch­aus erweitert, der Länge und der Breite nach, weil die Brust nach allen Durchmessern sich vergrößert, die auf­geblasene Lunge aber ohne Zwischenraum das Brustfell be­rührt. Zu gleicher Zeit werden die Gefäße, welche ein Zellgewebe mit den Luströhrenästen verbindet, verlängert,

aus-

*) Ich lese hier Lt-iue statt nsque, weil sonst kein Sinn herauSjU- bringen ist. Sy.