Dar Athmen. iU

steigt. Diese Mitte liegt freyer, aber ihrem mittelsten sehnigen Theil, so wie auch dem benachbarten fleischigen, widersteht das Herz; die Seitenflügel und die ihnen nahe Fleischtheile sind am allerbeweglichsten. Die schönen Fa­sern dieser Sehne bilden ein Gewebe, vorzüglich oberwärtS, welches von jedem Fleischbündel gegen den entgegengesetz­ten hingeht, sodann ansehnliche Bündel auch noch unter­halb, einender überzwerch liegt, einen rechten,linken, auch hintern, der jedoch mehr zum obern gehört.

$. 262. Im Zwerchfell finden fich zwei Löcher, de- /den das rechte stumpf viereckigt, im rechten Theile der Sehne von vier starken sehnigten Bündeln umgeben wird. Das linke elliptische Loch liegt zwischen den rechten und lin­ken Fleischbündeln, die von der Mitte der Körper der Len­denwirbel kommen, fich unter diesem Loch ein bis zweimal kreuze n, oberhalb pbeflm eine Sehn e übergehen) Dieses Loch wird daher wahrscheinlich bei der Würkung des Zwerch- . fells verengt werden, jenes aber dabei unbeweglich blei- ^ ben. Denn die Sehnen werden bei der Bewegung der Muskeln wenigst verändert.

§. 26g. Diese Einrichtung, und die Untersuchung Ln lebendigen Thieren beweisen, daß das Fleisch des Zwerch­fells , indem es allenthalben von festen Theilen zu mittle­ren beweglichen fich herauf begiebt, diese Theile nieder­drucket, und folglich die Seitensacke der Brust (77), in Venen fich die Lungen besinden^W«ch unterwärts ziehe, und so den senkrechten Durchmesser der Brust ansehnlich ver-^ mtytt. Die fleischigen Theile werden stärker niederge­druckt, die Sehne weniger; (Heils weil mit ihr der Herz­beutel zusammenhängti, (Heils weil fie fich nicht zusam- M 5 men-