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176 Das Athmen.
mgem Einblasm ist, und auf ihm schwimmt, da sie im uw gebohrnen Kinde, (0 lange sie noch keine Luft erhalten hat, in ihm zu Boden sinkt.
249. Hebt man das Gleichgewicht auf, so giebt sich die Luft in jede Stelle, die weniger widersteht, und das allemal (247.); dicke und schwere Luft aber steigt leichter herab, als eine leichte, deren Kraft die Luft in den Lungen um weniges übertrlffk, und die also nicht mit einer gleichen Kraft, den Widerstand der Luftröhrenaste, und die Kräfte der Lunge, die den Lufttheil zusammendrucken, überwindet. Daher lebt man bequemer meiner dickem, weniger behaglichineinerleichtern Luft, ob man gleich allenthalben besser eine Luft vertragt, die bei ihrer Leichtigkeit rein ist, wie die Luft auf den höhern Alpen Folglich wenn die Luft in die
Lungen kommen soll, so müstchie Lungerer Luft weniger widerstehen , als vorher; nemlich die Lus/, die die Lungern ih« rem Zellgewebe enthklt^muß verdünnt werden; und dies wird erhallen,wenn dieBrusthöle,die von dep"Lunge/iusgefüllt ist, erweitert wird. In diesen weitergewordenen Raum verbreitet sich die Luft, die sich stets in der Lunge findet: also indem sie sich in einen größern Raum verbreitet, wird sie geschwächt, und widersteht der äußern Luft weniger. Folglich steigt von der äußern Luft eine solche Portion in die Lunge, als hinreichend ist, bis die Lust, die jetzt die Lungen anfüllt, die» selbe Dichtigkeit mit der äußern Luft wieder erhalten hak.
-' - H. 250.
*) Wo der Verfasser nach seiner Versicherung in der deutschen Übersetzung in einer um ein Drittel leichtern Luft sehr bequem Äthem geholt hat.
Dies iß um so richtiger, als man
kürzlich selbst den Gipfel des Mont blanc wirklich erstiegen hat, auch die neuern so genannten aerostati» sehen Versuche,in denen sich Menschen so hoch erhvbenhabe», dies be- stättigen. . Sg.
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