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Die Absonberunz. 159
AusführungSgang, wie wahrscheinlich beim Harn der Fall ist. Hier findet also ein geradlinichter, einfacher, ohne viele Beugungen angelegter Bau und eine noch wenig geminderte Geschwindigkeit stakt. Safte, die wäfferigt, leicht, aber zugleich zähe, folglich trage und ^beweglich find, gehen leicht durch die au den rothen Gefäßen hängende Röhren, wenn sie kurz und enger als die Röhren fürs Fett find; deswegen werden sie offenbar in desto größerer Menge in irgend einem Theil des Körpers aus dem Blute abgehen, je geringer die Geschwindigkeit ist, die sie vom Herzen erhalten, je öfter sich die Arterie krümmt, und je länger diese v haarfeine Arterie ist.
5 . 227. Hat ekwan jeder Theil sein eigenes Gab- . rungörnrttel, seme ergene Gestalt in den Mundungen- ferne eigenrhumliche Schwere, ferne eigene Seigerungsmaschine (Sieb),die mit der ihnen gehörigmFlüH^keit angefü.llt^ keine andere als ihre analoge annehmen ? Wer dies behauptet, ^ betrachte die äußerste Verschiedenheit des in ein und eben v demselben Theil abgesonderten Saftes nach dem Unterschied des Alters, der Lebensart u. s. f. Im neugebohrnen Kind erzeugt sich eine süsse Galle, ein Saamen ohne Würmchen, entweder gar keine oder wässerigte Milch, Urin, der wässe- rigt, schleimigt,lund ohne Geschmack ist: im Uterus findet sich ein sehr weißer Schleim, die Hautgefaße sind mit einem rothen Safte angefüllt, die wässerichte Feuchtigkeit des Augs, das Fett ist gallertartig. In eben den Organen werden im erwachsenen Menschen scharfe Galle, dicklicher Saamen, butterartige Milch, gelber, laugenartiger, dünner Urin abgesondert, der Uterus giebt periodisch Blut, die wässerigte Feuchtigkeit des Auges ist hell und klar, und in ein und eben demselben Menschen ist der wässerigte Urin gar
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