n8 Allgemeine Verrichtungen
gende Muskeln mit dem Fleische, und ihre (eigne) Zur sammenziehbarkeit Contrattilitak) widersiehm zwar dem Herzen, mindern aber übrigens nicht die Schnelligkeit des BLurs: denn bey der Erschlaffung des Herzens geben sie ihr soviel Kraft wieder, als sie ihr wahrender Zusammen-, ziehung genommen hatten c},
i6z.. Indessen ist es doch gewiß, bei Untersuchung
H-lebendiger Thiers, daß die Bluckügelchen, die sich einzeln bewegen, nicht so viel von ihrer Geschwindigkeit verlehren
haben, als die Berechnungen angeben. Es müssen also Ursachen vorhanden seyn, die die Bewegung-vernichtende Kraft mindern. Gewiß ist es/daß die Mündungen der Aesie in den kleinsten Arterien, kein so großes Verhalkm'ß
,. ü'. _mehr zu ihrem Stamm haben:^das Reiben wird dmch
^das Blut durch die Venen zurückfließt, Hilst seiner ! . ZLS\'~5 Bewegung durch die Arterien, die ganz nahe mit den Ve-^ ^ tj ^ wcn ^ Verbindung stehen. Von dn Schwere des Bluts,^ 4/ von der Nervenkraft, und den Nervenschlmgen läßt sich ' ‘“ J nicht viel erwarten, da die Schwere sowol hindern, als >
befördern kann, und die Nerven in lebendigen Thieren gar !
nicht viel erwarten, da die Schwere sowol hindern, als > befördern kann, und die Nerven in lebendigen Thieren gar !
~ m «ichtö vermögen. ^/Die Macht der Ableitu ng aber, sie sey f l 1
welche sie wolle, und die 'Muskelbewegung können neue ^
Geschwindigkeit erzeugen.
§. 164. Der Puls erfolgt also deshalb, weil die vordere Blutwelle langsamer, die Hintere schneller fließt, folglich die vordere der hintern zum Hindern iß wird (158). Da aber die Bewegung des Herzens, die dem Blut mitger theilt wird, durchs Forclaufen abnimmt, und die Zusam- menziehbarkeit der Arterien vermehrt wird, so wird der
Ueder-
e)Die CorttrarLiLM der Arterie thut wol ehr mehr als weniger. M.