1x6 Allgemeine Verrichtungen

niß des Stammes zu den Aesten immer weniger ungleich wird, wiewol es mannigfaltig seyn kann, das größte Ver- hältniß zwischen der Mündung der eben entstehenden Aorta, und der vereinigten Mündung der kleinern Arte­rien, da seyn wird, wo sie an: allerkleinsten sind. Hiedurch wird das Blut auf die nemliche Art wie bey einer Arte­riengeschwulst aufgehalten/^ Ferner nimmt, je kleiner die Arterien werden, das Verhältnis der Häute der Arterien zu ihrer Mündung beständig zu, bis sie endlich das größte Verhältniß erreichen, in Aesten, die nur ein Blutkügelchm durchlaffen. Dies beweist die^Zergliederung, die einge­blasene Luft, die, alle Umstande zusammengenommen, die Arterien um desto schwerer zersprengt, je kleiner sie sind, die angestellte Berechnung, die die Größe des Blutkügelchens zu den zwei halb cylindrischen Häuten der kleinsten Atte^ie^ bestimmt.^ Man füge nun noch hinzu, die Reibung der /-^'Ftüssigkeit, in äußerst ^feinen/ langen/sehr gebogenen, ^in Winkeln zusammenkommenden Kanälen; dieses Reiben ' - ,»>"***** fk** mindert Hon sehr ansehnlich die Geschwindigkeit selbst des jf( c | cn ^ n Wassers, wenn es durch einfache, aber '^I.7I^ä^ange Kanäle zu laufen hat, und zwar um desto mehr, je

diese Röhren sind: und da noch überdies, je kleiner dre Arterie ist, eine desto größere Anzahl Kügelchen die Wände der Arterie berührt, sich hart an sie drückt, und gegen sie reibt. ¥ / Auch die kegelartige Gestalt einer Arterie verursacht, daß die breitere vom Stamm kommende Blut» welle nicht ohne Widerstand durch die engere Mündung des Astes durchgehet, und sich also bemüht, diesen Ast auözudehnen. ^Aber auch die Krümmungen und Beugun- ' ' gen halten das Blut auf, da doch iminer ein Theil der

forttreibenden Kraft, beym Antrieb gegen den convexen

Theil