\
68 Das Heh.
untern t vom Zwergfellsnerven, und dem untersten Nar ckenganglion des sympathischen entspringen, zu dem sich die stärksten Wurzeln der untersten Nackennerven gesellen.
— Di/ansehnliche", sehr^eiche^ queerlaufende^Nerven vermischen sich theils mit obgedachtem Geflechte, theils gehen sie zur Lunge. Endlich kommen noch zum Nervenge- fiechte des Herzens in Ansehung des Orts und der Anzahl unbestimmte Aeste von dem umschweifenden Paare und dem zurücklaufenden, die sich verschiedentlich mit den symp athischen ^ Nerven und dem umschweifenden vermischen. sDie Nerven, die einige angesehene Männer von dem grof- ^ fett Geflechte des Unterleibs durch die Oeffnung der Hohl- ! aber zum Herzen heraufsteigen gesehen Haben, habe ich I bis jetzt no ch niemals gesehen', -ob eö^gMch/leicht ist, die Nerven fürs Zwergfell, die alldort entspringen, und sogar eigne Ganglien haben, und deren von diesen Männern nicht gedacht wird, zu entdecken.
§. ioo. Daß diese Nerven zur Bewegung des Herzens sehr viel beitragen, lehren berühmte Männer aus Betrachtung der allgemeinen Natur der Muskeln, der vermehrten Bewegung des Herzens, die auf einen Reiz des umschweifenden Nervenpaars, des Gehirns oder des Rückenmarks erfolgt, der Lähmung nach Unterbindung dieser Nerven, die mehrentheilö, entweder den Augenblick oder doch ohnfehlbar nach einigen Tagen, tödtlich ausfällt; auch sogar alsdenn, wenn man. nur einen sehr kleinen Theil dieser Nerven unterbunden hat, zumal man die Zweige, die von den sympathischen Nerven, und vornehmlich die vom öbersten Brustganglion kommen, nicht unterbinden kann.
§. ioi.
i
/