Das Herz.

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dhr und Behälter zusammen 48 ), ist breit, dem Viertel eines Kegels ähnlich, kürzer als die Herzkammer, aber übrigens weiter, und bildet an dem gespaltenen Ende" * die kürzere Spitze. Die Mündung dieser Herzkammer, die sich'im Herzohr öffnet, ist mit einem elliptischen, weißen, nicht sowohl sehnigten als callösen und knorpelartigen Rand begränzet, an den sich eine Schichte sehnigter und fleischigter Fibern und von außenher Fett anlegt.

§* 93. Von diesem Rande hängt ein membranöser Ring ins Herz herunter, der aus der gedoppelten innersten Haut des Herzohrs besteht, in der Herzkammer schlottert, und bis dahin noch zus ammenhän gend ist. Allein eben die- s- ser Ring spaltet sich mit dem Theile, mit dem er in der Herzkammer schwimmt, in drei ungleiche, unregelmäßig viereckigke Lappen, die man einigermaßen Klappen nennen, und für dreye rechnen könnte, die aber dennoch Nur fortge­setzte Theile des nemlichen hier blos breitem Ringes sind.

Die Alten nannten sie triglocbmes i die dreyzackigten. 4 *) *

§. 94. Die Seite dieser Klappen, die nach der Herzkammer zugekehrt ist, wird durch sehnigte Fasern verstärkt, die in ihrem Fortgänge sich ansammeln, und mit ungemein festen Bündelchen, die in Reihen auf ein­ander liegen, sich theils in die Wände des Herzens be­festigen , theils in zktzenförmige oder cylindrische Muskeln übergehen, die gegen die rechte Seite zu, aus dem linken Theile der rechten Herzkammer aufsteigen, und auch wol

zwei

48) Ich nenne sie die Lun­senkammer, weil sie ihr Blut dlvs in die Lungen führt, und in den Thieren, die keine viel Blut erfordernde Lungen haben, gänz­lich fehlet.

49) Schicklicher nennt man sie die venösen LUappen derLvru genkammer, weil sie den Weg de- zurückkehrenden Bluts bestimm sn.