Die Gefäße. 4;

die lymphatischen Gefäße * °) tritt. Da sich dieser Saft mit der Zeit verliert, so trocknen auch die Drüsen selbst aus, und verschwinden beynahe *). Die in diesen Drüsen häu­fig vorkommende Knoten (8c!rr!ü) scheinen einen, lang­samen Gang anzudeuten.

57. Die im zzsten H. bemerkte Klappen sind dop­pelte .Segel in Gestalt eines halben Zirkels, welche dem Safte, der in die großen Stämme läuft, nachgeben, sich an die Seiten legen, und die Mündung dadurch frey ma­chen. Eben diese Klappen schwellen, wenn die Feuchtigkeit aus der weitern Röhre in die dünnern Kanäle zurücktreten will, auf, dehnen sich aus, und schließen die Mündung.

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36) Ich bin einigemal, so glück­lich gewesen, große Geflechte lym­phatischer Gefäße in der Leber, den Lungen, dem Eyersrocke, durch die Schlagadern anzufüllen; poch muß ich idabei gestehen, daß der Saft weit, öfter ^ vorher ans den Gefäßen.in die Zellhant austreren müsse, r) ehe die ein­saugende Gefäße das geringste in sich nehmen. Uebrigens habe ich diese Fließwassergefäße bei Wasser­süchtigen oft sehr groß gesehen, wie ich sie von der Dicke einer Feder­spule in einem waßersüchtigen Ey- erstocke (hydrops ovani) zeigen kann.

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r) Meinen obenangeführtenBeob- achtunaen über dieVerbindung der Schlagadern mit den Lymphati­schen Gefäßen zufolge, vermit­telst deren ausgemacht ist, daß ent­weder kleine Schlagadern.Lymphe in die L. Gefäße übertragen, oder kleine L. Aestchen sie aus der Höh­lung der Schlagader nehmen; ist eine Anstretung keineswegs not­wendig, M.

*) Auch in den allerältesten Kör­pern habe ich noch allemal Drü­sen, sie mochten groß oder klein seyn, wenn sie nicht ganz verei­tert oder knorplicht, folglich meist größer als natürlich waren, offen, und Qvecksilber ganz leicht d«rch^ lassend gefunden. Sg.

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