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Knöchel herunter. Sein anfangs schmales und dün­nes Fleisch wird dicker und breiter, bis es, nach­dem es eine Weile lang einerley Breite hatte, schnell wieder abnimmt.

Seine Fasern lausen schief gegen das Schienbein hinab, gehen endlich in eine Sehne über, die sich an der gegen das Schienbein gerichteten oder innern Seite sehr früh mitten im Fleische zeigt.

Diese Sehne lauft schief hinter dem Schienbeine in einem Canal * , der aus einer glatten Rinne des Sprung- und Fersenbeines, und eigenen Bändern ge- bauet ist, mit einem Schleimsacke 6 umgeben, unter die Sehne des langen gemeinschaftlichen Zehenbeu­gers, liegt frey und ist bloß durch ein Gefäßband mit diesem Canale befestigt, und an dieser Stelle etwas breiter und härter, geht in der Fußsohle unter dem gros­sen Zehen fort, schickt eine schmale Portion zu der noch ungetheilten Sehne des langen gemeinschaftlichen Zehenbeugers ab, ist bis zur Wurzel des ersten Glie­des der großen Zehe, schlank und rundlich, liegt in einem Schleimsacke 7 , tritt breiter, dicker und harter zwischen den Sehnenbeinchen durch, wird flacher durch eine Klammer auf dem ersten Gliede festgehalten, setzt,

j) Monro Tab. 5. x. y.

6) Monro Tab. 5. w. w.

I) Monro Tab. 6»

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