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Langer gemeinschaftlicher Zehenbeuger.

Flexor longus digitorum Pedis. AlBinus TaB. XXV. Fig. 6. 7. 8.

§. ZO?.

Kommt sehnig und dünne, längst der Hintern Flache des Schienbeins, und vom Bande zwischen dem Schien- und Wadenbeine, wird allmählig dicker und breiter, so daß er ohngefähr in der Mitte der Länge des Schienbeins, die ganze Breite des Schienbeins ein­nimmt; darauf wird er wieder schmäler, indem er ferner sehnig von dem gegen das Wadenbein gerichte­ten Rande des Schienbeins kommt. Seine Fasern legen sich gegeneinander neigend an die Sehne, die stchinwendig schon zuoberstzeigt; sie entsteht am frühe­sten auswendig, sodann am innern Rande, ist rund­lich, geht schief hinter dem innern Knöchel des Schien­beins herunter, und indem sie dicker, breiter und härter wird, schlägt sie sich in einer eigenen Rinne des Fersenbeins und durch ein sehniges Band umschlossen zur Fußsohle, in der sie wieder sich schmälernd schief vorwärts lauft.

In der Mitte der Fußsohle wird sie breiter, hat mit der Sehne des langen Beugers der großen Zehe einen gemeinschaftlichen Schleimsack 4 um sich liegen,

4) IVloro Tal>. 6. H. K. M. L.