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ge Sehne übergeht, die hinten längs demSchenkelbeine, und endlich hinter dem innern Knöchel zumSchienbeine absteigt, vorwärts sich herumschlägt, und an der in­nern Seite der Sehne des schlanken Muskels sich ein wenig ausbreitend festsetzt.

Das vorwärts Ausweichen dieser Sehne hindern die hinterwärts von ihr über die Kniekehle zur Seh- nenbinde des Unterschenkels sich erstreckende Fasern.

Wirkung.

Wirkt wie der zweybäuchige. Ist das Knie? gelenk gebogen, so dreht er den Unterschenkel auf die ihm entgegengesetzte Seite, oder n» h außen.

Halbmembranöser Schenkelmuskel»

Semimembranosus.

Albinus Tab. XXII. Fig. 9. io.

§. 291.

Kommt gleichfalls vom Höcker des Sitzbeines, dicht am Anfang des zweybäuchigen und halbsehni­gen Schenkelmuskels, als eine anfangs rundliche, dann lange, breite und dünne bandartige Sehne, die schief abwärts, zuerst von der gegen den andern Schen­kel gerichteten Seite in Fleisch übergeht, welches nach unten zu immer dicker wird, dann wieder abnimmt, ebenfalls von der gegen den andern Schenkel gerichte­ten Seite in eine ähnliche bandartlge Sehne schief ab-