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ler, legt seine Fleischfasern und zuletzt auch seine Seh- nenfasern an die Sehne des längern Bauches, unter dem er größtentheils liegt, in dessen Richtung er auch schief nach außen absteigt.
Diese gemeinschaftliche breite, kurze und dicke Sehne beider Bäuche senkt sich über dem äußern Gelenkknopf des Schenkelbeines herunter, beugt sich ein wenig nach vornen herum, und heftet sich an den äußern Theil des obern Endes des Wadenbeines, bis auf eine kleinere Portion, die sich über den Kopf des Wadenbeines an die äußere Seite des Schienbeines festsetzt.
Von dieser Sehne, zwischen welcher und dem äußern Seitenbande des Kniegelenks ein Schleimsack liegt 9 , gehen hinterwärts und vorwärts Fasern ab, die sich mit der Sehnenbinde des Oberschenkels ver. weben, auch zur Sehnenbinde des Unterschenkels etwas beytragen.
Abweichung.
Bisweilen ist er nicht zweybäuchig, sondern förmlich dreybäuchig.
Wirkung.
Beugt das Kniegelenk. — Ist bey gebogenem Knie der Unterschenkel inwärts gedreht, so dreht er ihn auswärts, und entfernt also einen Schenkel vom
9) ivionro Tab. 5. i. hat bisweilen mit der Gelenkkapsel Gemeinschaft.