33 2

Rande; c) von der sehnigen Haut, die ihn vonaußen bedeckt. Er wird allmählig dicker, aber schmäler, bis er sich mit seiner Sehne schief von hinten an den großen Rollhügel, von seiner Spitze an bis zu seiner Wurzel herunter festsetzt. Sein vorderer Theil ist anfangs dünner, dann stärker, kürzer, queerlie- gender, als der andere, und überdies mit dem klei­nen Gesäßmuskel bis zum Ende verbunden, daher er sich auch mit ihm durch eine vereinigte Sehne an den großen Rollhügel festsetzt. Auf der innern Fläche der Sehne laufen nach Art eines Bandes seh­nige Queerfasern, die ihre Lange halten. Zwischen dem Ende seiner Sehne und dem Birnmuskel liegt m Schleimsack 3 .

Wirkung.

Hebt den Schenkel seitwärts in die Höhe; ent­fernt ihn also vom andern. Dreht er hingegen den aufgehobenen Schenkel, so wendet er dessen obern Theil gegen den andern Schenkel. Ist das Bek- kcn vorwärts nach innen auf dem feststehenden Schen­kel geneigt, so hüft ers wieder aufrichten, und nach außen neigen. Mit seinem vordern Theile dreht er den Schenkel vorwärts, mit dem Hintern rück­wärts; das Becken hingegen auf die umgekehrte Art. - Spannt auch die Schenkelbinde.

3) Monro Tab. 3. K, Tab. I»