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von der Ellenbogenseite; der zweyte und dritte von der Speichenseite der Mittelhandknochen ihrer Finger gleich unter ihrem obern Ende,' bis gegen die Mitte herab. Sie sind anfangs äußerlich sehnig, dünne und schmal, dann breiter und dicker, bis sie wieder schlanker werden, ohnfern der Finger in Sehnen übergehen, der dritte früher auf der Seite des Handrückens, der erste und zweyte früher an der Hohlhandseite.
Die Sehne des ersten innern Mittelhandmuskels ist dünne, flach, giebt queere und schiefe Fasern 5 an die Gelenkkapsel des Mittelhandknochens mit dem ersten Gliede des Zeigefingers, laust zur Seite des Handrückens auf dem ersten Gliede, mischt sich der Sehne des gemeinschaftlichen Streckers der Finger ein, verläßt sie aber kurz vor ihrem Ende wieder, geht allmählig gegen den Rücken des zweyten Gliedes, bis sie mitten auf dem Rücken desselben mit der ähnlichen Sehne des spulförmigen Muskels von der andern Seite in einen spitzen Winkel vereinigt, sich an die Wurzel des Nagelgliedes festsetzt 6 .
Auf gleiche Art verhalten sich die Sehnen des zweyten und dritten innern Mittelhandmuskels, nur
z) Vincula tExtensorum digitorum bey Weitbrecht §. 63. durch welche nämlich die Sehnen der Strecker in ihrer Lage erhalten werden.
6) Vortrefflich abgebildet bey Albi n Icon. 4.