Mittel- rmd des Zeigefingers, auch wohl des Dau­mens. Er ist anfangs breit, und äußerlich sehr sehnig, wird dann dicker, bis er sich wieder zusam­menzieht, und in zwey Sehnen spaltet, die die Seh- nenbeinchen aufnehmen, und sich an die Wurzel des ersten Gliedes festsetzen. Die Sehne, die dem Zeige­finger naher ist, vermischt sich mit der Gelenkkapsel, den ausgebreiteten Sehnen der Strecker des Dau­mens 2 f und der Sehne des Anziehers des Daumens.

Wirkung.

Beugt den Daumen in die Hohlhand.

Anzieher des Daumens.

^clciuctor Pollicis Manus.

Albinus TabXX. Fig. 24. Hist. Muse. Icon. I. M.

§. 273.

Kommt anfangs am breitesten, auch wohl gespal­ten, von der innern Flache des Mittelhandknochens des Mittelfingers, bisweilen von der ganzen Lange, die zwischen beyden Enden liegt, wird darauf dicker, zuletzt aber wieder zu einer sehnigen Spitze geschmä­lert, die sich an die dem Zeigefinger zugekehrte Stelle der Wurzel des ersten Daumengliedes festsetzt, und mit der Sehne des kurzen Beugers des Daumens ver­mischt.

2) Alb in. Hist. Mus«. Icon. 4. M N.