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für die Zwcrchmuskelvene^; oder auch für zwei Le­bervenen *. Bisweilen finden sich im mittlern oder vordern Theile der Sehne queerlaufende Mus­kelfasern 2 .

Uebrigens ist die obere oder gewölbte Fläche des Zwerchmuskels größtentheils mit dem Brustfell, und dem Herzbeutel, seine untere oder hohle Fläche mit dem Bauchfell bis auf die Stelle, wo ihn die nackte Leber an der Stammvene berührt, überzogen.

An einigen Stellen hangen jedoch Brust - und Bauchfell zusammen, z. B. um das große Loch für die Stammvene: ferner ist vorwärts ein ansehnlicher Raum ohne Fleisch, wo Brust- rmd Bauchfell zusam­menhängen, und durch welchen Zweige der Brustar­terie (Mammaria) zur Leber kommen, und Sauga- dern von der Leber hinaufgehen.

Auch zwischen der eilften und zwölften Nibbe bleibt eine Stelle des Brustfells von Fleischfasern entblößt.

Die ganze rechte Hälfte des Zwerchmuskels ist größer, steigt auch höher in die Brusthöhle hinauf,

9) Halter de C. II. F. Tom. 6. p. 137.

1) Morgagni Epist. anat. L eidae 172p. Epist. I. N. 26 .

p. 28.

2) In einer Handschrift von Hub er, der dies in einem

drepmonarlichen Knäbchen fand.

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