Schläfemuskel oder oberer Käumuskel.
Temporalis.
Albinus Tab. XII. Fig. 12. 13. 14.
§- J4°-
Kommt anfangs sehr dünne, von der bogenförmigen Linie, die sich vom Wangenbeine über das Stirn- und Seitenbein erstreckt, ferner theils sehnig, theils fleischig vom Wangenbeine, Grundbeine, Seitenbeine und Schläfebeine, und endlich von der ihn selbst überziehenden, am oberen Rande des Wangenbogens haftenden Sehnenhaut; wird darauf schmaler aber dicker, geht innerhalb, noch ehe er die Mitte seiner Länge erreicht, in eine Sehne über, von welcher nach außen zu noch eine Strecke lang Fleischfasern entspringen
setzt sich an den spitzen Fortsatz des Unterkiefers, indem er ihn ringsum überzieht, und tief an ihm, besonders hinten heruntergeht.
Wirkung.
Zieht den Unterkiefer gegen den Schedel rückwärts hinauf. Sein mittlerer, in etwas auch sein Hinterer Theil schiebt den Gelenkknopf des Unterkiefers in die Grube hinter dem Gelenkhügel des Schläfe- beins. — Sein Hinterer und unterer Theil ist vorzüglich bey offenem Munde gewunden, um den Unterkiefer desto gerader hinaufziehen zu können. — Wird