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Stirnbeine mittelst Bänder befestigte/ geschlossene knor- peliche Rolle lauft/ sich dann umbeugt/ rückwärts und auswärts ihre Richtung nimmt/
um sich an den obern Theil des Augapfels/ gleich hinter seiner Mitte/ mit auseinanderfahrenden und sich verdünnenden Fasern festzusetzen.
Von der Rolle an bis fast zum Augapfel/ ist diese Sehne mit einem scheidenartigen Schleimsacke umgeben 6 .
• Er ist a) der dünneste /b) a-ber durch seine Sehne der längste Augenmuskel , geht c) durch eine Rolle/ um d) in einer andern Richtung/ als seine Fleischfasern liegen/ den Augapfel zu bewegen/ und e) bekommt ein ganz eigenes Nervenpaar.
Abweichung.
Nur selten sieht man einen andern sehr dünnen Muskel neben dem beschriebenen liegen/ und sich an die Scheide seiner Sehne verlieren 7 .
Wirkung.
Zieht den Augapfel vorwärts gegen den großen Augenwinkel; richtet das Lichtloch nach unten gegen
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6) Gerlach/Diss. Tab. III. io.
7) Molinelli anat. Patliol. c. 4. septimus oculi musculus. K ulmus descr. anat. foetus monstrosi acc’ obs. viri aqua suffocati. Gedani 1624. “ Alb in. Hist. musc. p. 176. Lib. z. Cap. 23.