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Augenliedschließer.

Orbicularis Palpebrarum.

Albin. Tab. XI. Jfi2. r. Santorini opus postb- Tab» I. D.D. E. E. meine Icones Oculi humani. Tab. II. sig. I.

§. n§.

Kommt sehnig vom Stirnbeine, vom Stirnfort- satze des Oberkiefers, und vom Augenliederbande im innern Augenwinkel, vermischt sich mit dem Stirn­muskel, Augenbraunrunzler und Aufzieher des Nasen­flügels, wirft sich, mit flachen gebogenen Fasern, rings um die Augenlieder, bis in die Gegend der Au­genbraune , der Schlafe und der Wange, kehrt wie­der an den größern Augenwinkel zurück, <rm sich sehnig von unten her an das Band am Nasenfortsatze des Oberkiefers fest zu heften. Wie sich sejne Fasern von der Spalte der Augenlieder allmählig entfernen, so sind sie durch Fett von einander getrennt und immer dün­ner. Die Fasern im innern Augenwinkel, die vom Knochen kommen, sind starker und dichter aneinander liegend; die vom Bande schwächer, aber in eine brei­tere Flache ausgedehnt. Zarter sind auch die Fasern, die auf den Augenliedern selbst, unter einer magern Haut, und um den Schlitz der Augenüeder etwas ge­häuft liegen 2. Die äußersten Fasern sind gebogener,

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L) Albinus M. ciliaris Tab. XI sig. 2. scheint doch NUP eine Portion von ihm, und kein eigener MuLkek.