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weit über das mittlere Brustbein hin verbreiten, daher die mittlern dieser Fasern sich nicht nur kreuzen, son» dern auch verschiedentlich bis zu dem zunächst darun­ter liegenden Ribbenknorpel der gegenüberliegenden Seite gelangen. Z. B. von dem rechten dritten Rib- benknorpel zu dem linken vierten. Hin und wieder sind ihnen auch bogenförmige Streifen eingemischt.

Bänder der Ribbenknorpel untereinander.

Ligamenta Costarum coruscantia. Weitbrecht Tab. 14. e.

§* 35 *

Von einem Ribbenknorpel steigen hin und wieder sehnige Streifen senkrecht, oder ein wenig schräg, zu dem andern herunter, mehrentheils an der Stelle, wo die Knorpel am meisten von einander abstehen, bisweilen auch wohl selbst zwischen die Knochentheile, und kreuzen die Fasern der Zwischenribbenmuskelm In den beyden obersten Zwischenräumen fehlen sie; in dem fünften, sechsten und siebenten Zwischenraume sind sie schmäler und kürzer, aber stärker; in den folgenden Zwischenräumen dünner und schlaffer.

Sie hindern die Entfernung einer Ribbe von der andern; gestatten aber die Aufhebung und Näherung einer Ribbe an die andere. Außer diesen werden aber noch die zusammenstoßenden, gelenkartig zusammen-