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irische oder magnetische Materie, übrigens thierischer Natur, und aus den Speisen ersetzbar, könne aber dem Nerven anhängen, damit er nicht unterwegs, ehe er, vom Hirne zum Fuße gelangt, verflöge.

Die Bewegung dieses Saftes sey doppelt; eine nämlich, die vom Herzen komme, sey langsam, aber beständig; die andere aber, die entweder bey der Empfindung von einem Sinnwerkzeuge, oder bey der Spannung der Muskeln vom Hirne komme, sey schnell, und also nur zu Zeiten wirksam 3 .

Man untersuchte wo dieser Saft bleibt, ob er verfliegt, in Höhlen ausdünstet, oder zum Theil von Saugadern wieder aufgenommen wird, ob er durch die Nerven wieder zurück strömt, oder zur Ernährung abgesetzt wird; ob sein Verlust ermattet, und durch geistige Arzneyen ersetzt wird 4 .

Andere * vergleichen diese Flüssigkeit, oder die« scn Saft mit der elektrischen Materie; weil nämlich *) Haut oder Haare, wenn sie gestrichen werden, Funken geben; ß ) weil beym Elektrisiren die Materie den Nerven zu folgen scheint; v) weil dies die Erscheinungen des ektrischen Strahls verriethen. i) Allein Elektrizität verbreitet sich durch alles, durch Fett sowohl, als durch die Nerven, und läßt sich durch z) Haklers kleine Physiologie §. 383-

4) Gicngen nämlich von einer Drachme Blut, die bey jedem Puls ins Hirn kommt, nur 15 Gran als Nervensaft ver- loren , so machte die- in 24 Stunden i«8 Pf.

o or envliet p. 13.

5) Hausen, Boisier, des Hais, le Cat,Bonne- soy, Priestley, Pickel Experimenta physico- * medica de electrieitate et calore anima],!. Wirceburgi jfr: 1778 . 8 -

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