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1) Die gründliche Widerlegung, daß sie alS solide Fäden wirkten; allein diese Widerlegung ist so gründlich nicht, da sich ja ein dritter Fall noch wenigstens denken läßt; nämlich, daß an oder um die Nerven, eine Veränderung vorgehe, so wie z. B. die elektrische Materie den metallenen soliden Fäden folgt.
2 ) Die Menge des ins Hirn strömenden Blutes sey zu bloßer Ernährung zu groß 7 , folglich müßte von ihr etwas abgesondert werden, da sie doch wohl schwerlich durch die Arterien hingeführt würde, um blos durch die Venen wieder zurück zu kehren. Allein a) wenn man die vier Hirnarterien zusammenrechnet, so sind sie für die Masse des Hirns bey weitem nicht so groß, als die Nierenarterien für die Nieren, oder die Pfortader und Leberarterie für die Leber, oder die Arterie der Milz oder der-Schilddrüse, welche beide letzten doch, wie es scheint, nichts absondern; daher hat auch das Hirn kein blutreiches Ansehen, und am allerwenigsten sein Mark (§. Z8-) b) Das Hirn eines
7) Es ist nicht wahrscheinlich, wenn Haller S. r?5. sagt, daß zum Hirn acht^nahmehr Blut in einer gegebenen Zeit als zu jedem andern Theile gienge. Oder wenn es gar
heißt: „a sixth part of tlie Blood goes to the Brain oxygenated, . and returns tlience un-oxygenated and it is inferred that tlie Brain converts the disengaged taloric into the electric lluid.
Medical Extracts Vol. 2 . p. 282.
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