folglich nach deo Trennung vom Hirne schwinden, die andere Portion bloß zur Spannungskraft dienen, und nach der Trennung vom Hirne unverletzt blei­ben, und nur insofern des Hirnes bedürfen, als es nöthig ist, sie vom Willen abhängig zu machen? Beweisen dies die drey zuletzt angeführten Erschei­nungen? Oder die Kinder ohne Hirn, die gerade so viel Fäden ihrer Nerven haben, als zur Bewegung dienen?

Erscheinungen der sogenannten thierischen Electricität. 9

§- 345 -

Bringt man zwischen das Zahnfleisch und den Backen, eine Stange Zink auf der einen, und eine Stange Silber auf der andern Seite, so erscheint jm Augenblicke, da die aus dem Munde vorragenden Enden dieser zwey verschiedenen Mekallstangen zu­sammengebracht werden, ein Licht, oder einen sanf­ten Blitz.

y) I'rieä. Alexander Ton Humboldt Versuche über die gereizte Muskel und Nervenfaser. Berlin * 797 -

Aeußerungen der Electricität, besonders nach dem Ge­nuß von starkem Thee des Abends, nahm Hr. Schöpf an sich selbst wahr, und schließt daher auf Aehnlichkeit des elektrischen mit dem Nervenstoff. Nova acta naturae curiosorum 1791. Vol. 8-