4

5) Erst da werden die Nerven fähig, die feinsten ^

Eindrücke aufzunehmen, wo sich ihre Haute verlieren, ^

oder wenigstens verfeinern. ^ trt

llck

§« 339 *

Je größer die Oberfläche, oder das Gewicht, oder ^

die Geschwindigkeit des auf die Nerven wirkenden p,

Körpers ist, desto stärker ist der Eindruck und die Empfindung, oder desto größer ist die Intensität der Z

Empfindung.

Wird dieser Eindruck noch vermehrt, so entsteht ^

Schmerz oder eine unangenehme Empfindung, auf $

welche eine Zurückwirkung des Hirns zu folgen pflegt, ^

die das den Schmerz Erregende zu entfernen sucht, »

oder wenigstens ein Verlangen der Entfernung ver- ^

Eh' zen.

§. 340.

An einen Reitz gewöhnte Nerven werden weniger ^ ^

gerührt, oder sind weniger empfindlich, als andere; ^

es sey nun, daß das Organ, wo der Eindruck geschieht, ***

stumpfer wird, oder daß der Nerve ftlbst sich ändert, z. B. Finger, die oft hart angreiften, bekommen Schwielen, folglich fühlen die Nerven alsdann nicht so fein; weil ihr Ueberzug dicker geworden ist. Ein Ekeul

an helles Licht gewohntes Auge wird durch mattes Licht nicht so gerührt, als ein Auge, das nur mattes He ke

Licht $.SIn