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sus der Himmasse; es schmerzt auch nicht, obgleich dagegen angewendete Aetzmittel und Druck schaden.
H. 329.
Wunden oder andere Beschädigungen des kleinenHirnes sind an und für sich nid>t besonders gefährlich 2 , sondern es kömmt hier auf Nebenum- stände an, z. B- daß diesem tiefliegenden Theile ohne vorgängige große Verletzung anderer Theile kein Schaden zugefügt werden kann. Beschädigungen von innern Ursachen haben wenigstens nichts besonders gefährliches 3 .
stoff ist, läßt sich nicht wohl entscheiden. Zugleich schwillt die Hirnhöhle durch eine Feuchtigkeit an, oder verschiebt sich, wahrscheinlich wegen des weggenommenen Schedcl- siückes, und macht, daß die Wiedererzeugung vollkommener aussieht. Gemeiniglich rücken die Windungen naher an einander, nnd sind auch wohl an dieser Steile eingefallen. — ^ Diese Substanz muß man nicht mit dem schnell entstehenden Schwamm der festen Hirnhaut verwechseln. — Erzeugt sich die lederartige Substanz, die die Schedelöffnung schließt, und mit der aus dem Hirne Neu erzeugten Masse verwachst, auch im Hirne selbst, so ist Fallsucht die Folge. — Die§ sind die ins Kurze zusammengezogene Resultate der lehrreichen Arnemann- schen Versuche. Siehe feinen zweptenBand mit Abbildungen.
2) Auch Metzger sagt Thesi 4. Cerebelli Vulnera sanari videmus.
3) Halier Tom. 4. pag, 549. — Weikard vermischte Schriften.