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zug mit Hirn und Rückennrark, in andern weniger, so daß diejenigen, auf welche sie gar keinen Bezug hat, völlig wie Pflanzen leben? oder lebt gewisser­maßen das Hirn sein besonderes Leben? Thiere, die an Hirnwunden sterben, sollen schneller in Faulniß übergehen 2 .

Das Hirn ist das Organ des Bewußtseyns und des Denkens.

§. 307.

Es läßt sich unwiderleglich erweisen, daß das Hirn derjenige Ort ist, wo das Bewußtseyn oder das Wahrnehmen sowohl der Gegen­stände im eigenen Körper, als der Gegen­stände außer dem Körper geschieht, oder wo alle Empfindungen hingelangen, auf­bewahrt und verglichen werden, und wo alle willkührliche Bewegung entsteht: Oder daß das Hirn das ausschließliche Werk­zeug aller Empfindung, aller Denkkraft und alleS Willens ist.

i) Bleibt das Hirn nur unverletzt, so ist keine Gliedmaße, kein Eingeweide, kein Sinnorgan, daß

2.) Ploucguet in Charles Websters Thatsachen, um die Der? bindung des Magens mit Leben, Krankheit und Gene­sung zu zeigen. Frankfurt 1796. Eine vortrefliche prak­tischen Aerzten nicht genug zu empfehlende Schrift.

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