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tens, des flachen Aorta- oder Herznervens und des ersten Drustknotens, und giebt Fäden, welche, mit Fäden des zurücklaufenden NervenS vereinigt, zum ersten Brustknoren und zum Aorta - oder Herzgeflechte* gehen.

6) Die Nerven der grdßen Blutgefäße am Herzen, die man irrig Herznerven nannte, sind von der rechten Seite ge­nau und vortrefiich beschrieben und abgebildet in An^ dersch tractatio, de nervis corporis humani aliquibus.

Regiomonti 1797. cap. iv. p. 162. Er schrieb schon 1754.: ,,!Vervus cardiacus internus qui ex omnibus cardiacis sinistri lateris solus in carnem cordis se

distribuit, und sieht man in der Natur nach, so gehört

auch selbst dieser Nerve der Kranzarterie. Ueberhaupt

handelt von diesen Nerven gründlich Lehrend» in sei-- r ^

ner diss. Cor nervis carere. Mogunt. 179*./ Mit den

Hauptsätzen dieser Dissertation stimmt überein Ant.

Scarpa in seinem prächtigen Werke: Tabulae neurolo- v *

gicae ad illustrandam historiam cardiacorum nervo­rum etc. Ticini 1794. wo er §.6. ausdrücklich sagt:

Omnes vero singulique (nervi) , quacumque per cordis superficiem deflexerint, tandem ad proximiores coro­nariarum arteriarum ramos so recipiunt , quibuseurA cor­dis substantiam compenttrant. Schon daß alle diese sv- genannten Herznerven bloö aus Fäden des sympathischen bestehen, und aus dessen Knoten kommen, verräth, daß es nur Gefäßnerven sind. Auch kann man mit wenig Schnitten, fast ohne alle künstliche Zerlegung, den Ner­ven für jeden Augapfelmuskel, deren größter keinen hal­ben Skrupel wiegt, darlegen, für das Herz hingegen, das weit mehr als drephundert halbe Skrupel wiegt, kann man nach Tage ja Wochen langer Mühe kaum so viele Fadchen an den Kranzarterien des Herzens finden, daß sie zusammengenommen an Größe dem Nerven für

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