Halsnerven, oder auch von der Wurzel des Zwerch-- muskelnerv ens aus dem vierten Halsnerven; einen einfachen oder doppelten Faden vorn fünften Hals­nerven.

Gewöhnlich fügen sich diese Faden aus dem drit­ten, vierten und fünften Halsnerven nicht zum oberen Halsknoten, sondern später zum Stamme, oder zu einem andern seiner Halsknoten.

Selten tritt noch ein Faden vom Stimmenerven zum oberen Halsknoten 8 ; noch seltener, wenn je­mals, vom Zungenfieischnerven.

§. 27 <\

Aus dem oberen Halsknoten kommen nach dornen zu ein, zwey, drey, vier, fünf bis sechs weiche, rothliche, oder Gefäß nerven 9 , die sich um den Stamm der äußeren und inneren Carotis und um die Aeste der äußeren Carotis schlingen, man­nigfaltig, nicht nur unter einander, sondern auch mit Fäden des Stimmenervens, des Zungenschlundkopf- nervens, des Antlitznervens, und des fünften Nervens

8) Neu bau er Tab. Z. iig. i.

9) Die sogenannten weichen Nerven gehören überall den Blutgefäßen/ vorzüglich den Arterien an/ daher man sie Gcfäßnerven nennen sollte.

i) Diese Fäden die sich um die innere Carotis winden, kann man leicht bis zum Durchgänge durch die feste Hirnhaut am Sattel, aber nicht wirklich bis zum Hirne selbst hinauf verfolgen.