t.en meist wie die Halsnerven, welche im 106. §. ge­schildert worden sind.

Sie sind in dem Verhältniß kleiner, sowohl wie die vorhergehenden Halsnerven als die folgenden Len- dennerven, weil sie meist nur dünne Muskeln und die Haut zu versorgen haben. Gemeiniglich ist das vierte, sechste und achte Paar kleiner, als das fünfte, siebente, neunte und zehnte Paar.

Nach vornen zu erzeugen sie auf die oben aus­führlich beschriebene Art im Zwischenraume je zweyer Ribben zurücklaufende Fäden, oder die bald kürzeren, bald längeren, einfachen, doppelten oder dreyfachen Wurzeln * des sympathischen Nervens, welche theils aufwärts, theils queer, theils abwärts über die Rib­ben laufen, und durch den Stamm des sympathischen Nervens in Verbindung gerathen; falls es nicht wahrscheinlicherist,daß der sympathische Nerve als für sich bestehend vielmehr zu ihnen geht, als von ihnen kommt 2 .

1 ) Den Uebergang dieser Fäden in den sympathischen Ner­ven hat an zwey Paaren Scarpa deutlich auseinander gesetzt, und nett abgebildet. Annot. acad. Libr. 1 . Tab.

2- % r-

L) Hiegegen wendet Mayers Beschreibung des ganzen menschlichen Körpers achter Band S- 66 ein:Soll­te aber wohl von jedem Intercostalnerven unken in der Brusthöhle dieEingeweidenerven (N. splanchnici) erzeugt werden, und denn, wie es doch gemeiniglich geschieht

G. Nervenlchre. T