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Zungenfleischnerve.
oder I^o^uens.
Den Ursprung bilden ab Vicq d’Azyr- Tab. XVII. und XVIII. und meine Tabula Eufepliuli Puen dergleichen nebst dem Fortgange Boelimer Dissertatio inauguralis* de nono Pare Nervorum Cerebri Goettingae 1777. 4to. Einen Theil von ihm unvergleichlich Neubauer Descriptio Nervorum Cardiacorum. Tab. 2 . Fig. I. UN0 Noch weit schöner Ant. öcarpa Tabulae neurologicae. Ticini 1794- lab- I.
§. 217.
Der Zungenfleischnerve kommt als das zwölfte und letzte Hirnnervenpaar völlig, nach Art der vorderen Reihe der Wurzeln eines Rückenmarks- nervens, mit sehr feinen zu äußerst am weitesten auseinander liegenden, Würzelchen unter der Gefäßhaut, theils zwischen den ovalen und Pyramidenkörpern, theils etwas tiefer auf jeder Seite hervor. Diese Fasern geben sich zum Theil geflechtartig zusammen, bilden Zweige und Aeste, die von der Gefasshaut bekleidet als ein, zwey oder drey, bisweilen durch Seiten- fäden sich vereinigende Bündel, vor dem Stamme oder vor denAestenderWirbelarterie, oder auch wohl schlingenartig dieselben umfassend, in ein, zwey oder drey Oeffenungen der festen Hirnhaut tretten, um aufsteigend durch das einfache oder doppelte vordere Loch über den Gelenkknöpfen des Grundbeines als ein rundlicher Nerve aus dem Hirnschedel geleitet zu werden —