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Verstärkung erhalte, indeß der sympathische Nerve eine große Menge Fäden abgiebt. Der Ursprung des Schlundkopfsnervens aus der geflcchtartigen Verbindung scheine dem Ursprünge der Weichen oder Gefäßnerven aus dem sympathischen Nerven nicht unähnlich.

Allein die Einrichtung dieses Nerven ist doch durchaus völlig allen übrigen Nerven, von Anfang an bis zu Ende gleich und ähnlich, dahingegen der Bau des Sympathischen von Anfang bis zu Ende gar sehr davon abweicht. Der sympathische Nerve nämlich bildet a) nirgend eines zu seinen Aesten proportronir- len Stamm, b) geht in keinen Muskel, sondern c) bleibt in Gefäßen d) zeigt keine Verbindung mit dem Hirne und ist auch folglich dem Willen schlechterdings nicht unterworfen, e) und erregt wenigstens imgesun- den Zustande feinest Empfindung.

Aus der Verbreitung des Stimmenervenpaares erklärt man,wie Kitzelung desRachens, Ekel undHusten Erbrechen machen kann; warum unverdaute Sachen im Magen Engbrüstigkeit verursachen, welche durch ein Brechmittel gehoben wird; warum Erbrechen Erstik- kung droht; warum der sogenante Olobus K^swricus oder die Schnürung im Halft, entstehet, wenn der Magen von Luft ausgedehnt wird; und warum krampfstillende Mittel dagegen helfen- Aus seiner