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Riechnerve, aber merklich weicher, als alle übrigen Nerven, doch besonders im Fortgange, wie alle andere Nerven faserig. Sfttt seinen drey Hauptästen macht er eine Art Rinne, in welcher der Antlitznerve liegt.

§.

roo.

Der Stamm des Hörnervens hangt durch Zell- faden leicht mit dem Antlitznerven zusammen, lauft mit ihm fünfbis sechs Linien lang, ohnfern demHirn, knoten schräg nach außen und unten in den mit fester Hirnhaut ausgekleideten Canal der Pyramide des Schläfebeins, wo sich, außer der Furche für den Antljtznerven, mannigmal sehr deutlich drey Grüb­chen, ein vorderes, hinteres und unteres für seine ic/iiKcr drey Aeste zeigen, ist hier noch von der Schleimhaut

umzogen, hat etwas mehr Festigkeit in Ansehung g 4i ^seiner Fasern, und trennt sich vom Antlitznerven,

y_y ohne daß er mit ihm durch ein Nervenfädchen ver­

einigt war.

Schon fast von dem Hirnknoten an, ist er in einen vorderen, hinteren und unteren Ast getheilt, oder auch nur in zwey Aeste, einen vor­deren für die Schnecke, und einen hinteren für den Vorhof und die Bogengänge.

h. 221.

Der vordere größte Ast, der einigen der weichste

scheint