Amboßes und dem Stiele des Hammers durchgeht, umgebogen absteigt, durch die Spalte zwischen dem Hörgang und der Gelenkhöhle, einer eigenen Furche folgend dringt, in dieser Gegend vielleicht ein Aestchen an den äusseren Hammermuskel schickt, nach Art aller Nerven, im Fortgange, augenscheinlich conisch zunimmt, und endlich unter einem spitzen Winkel mit dem Zungennerven vom fünften Paare, der dadurch nach unten zu merklich verstärktwird, sich vereinigt *.
Der Stamm des Antlitznervens tritt daraufzum Griffelloch unten heraus, vordem hinteren Bauäfe des zweybäuchigen Kiefermuskels, und verbreitet sich aus dieser Tiefe in folgende Zweige:
§. 191.
1) Der hintere Nerve des äußeren Ohres, (suriculsris posterior oder occipitsUs oder externus prokunöus) steigt an den Zjtzenfortfatz geheftet rückwärts in die Höhe, vereinigt.sich durch einen Faden mit dem dritten Halsnerven; und spaltet sich in den vorderen eigentlichen Ohrast (nuricu- Isris), der sich auf der hinteren Fläche des Ohres,
Pauckenchorde ab; z. B. einen Ast ans Trommelfell, und an die Ohrtrompete, und gar einen Ast an den langen Schenkel des Amboßes.
r) Siehe die vvrlrefiiche M e ck e l sch e Figur in seinervi«. de Nervo quinti Paris, in Ludwig scriptoriims neurologici« minoribus.