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(2. Z.), und hat folglich an allen fünf Sinnorganerr Antheil: großentheils aber hängt von ihm, als wah- res Schmecknervenpaar der Geschmack ab,
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Das fünfte Nervenpaar vereinigt nicht nur man- ^
nrgfaltig seine eignen Aesie unter einander, sondern auch ^ ^
mit dem dritten, vierten, und sechsten Hirnnerven, > ^ * "" v* ' v ~‘* r - y "
mit dem Antlitznerven theils in der Hirnschaale (2.) ixu /7/3 .p. sv. theils im Antlitz (i.), und mit dem zweyten und
dritten Halsnerven; — bringt folglich Antlitz, Hals, f'f a ,
Rumpfund Gliedmaßen in Verbindung; — *
Erscheinungen, die durch die Verbreitung und Verbindungen des fünften HirnncrvenS erläutert werden.
§. 185 -
Reizt man das fünfte Nervenpaar, so kommt der sympathische Nerve mit in Wirkung, und umgekehrt wird durch den sympathischen Nerven der fünfte
Nerve in gebracht.— . v
Wirkt daher bey den Leidenschaften, vorzüglich beym Weinen. — Wirkt aufs Hirn beym Kußs-?
Durch die Verbreitung des fünften Nervens in die Schmeckhaut der Zunge erklärt man die Verwandtschaft des Geruchs Mit dem Geschmacke— das Wässern des Mundes beym Sehen und Riechen von Speisen —
Das Niesen von hellem Lichte, wegen Vereinigung der Nasennerven mit den Nerven der Blendung;
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