vorn fünften Paare, mit dem er auch bisweilen ganz offenbar durch einen starken Faden stch vereinigt * schreitet über die hier aneinander liegenden Nerven, nämlich über den dritten Nerven, über den sechsten Nerven, und über den Nasenast vom fünften Nerven - tritt mit ihnen durch dieselbe Spalte in die Augen­höhle und begiebt stch offenbar conisch werdend in das Fleisch des obern schiefen Augenmuskels mit aus- einanderfahrenden Aesten, Zweigen und Fäden 6 .

Eigenheiten und Wirkungen des vierten ?

Nervenpaares. * ^

§. 164.

Eigenheiten des vierten Nervenpaares: sind i) bey seiner Feinheit ist er 2) der längste Nerve, weil er völlig ausgebildet den längsten Weg in der Hirnschale zurücklegt, ehe er an die feste Hirnhaut gelangt; Z) der höchste, und versorgt 4) gewöhnlich nur einen einzigen Muskel.

Die Ursache, weßhalb ein so kleiner Muskel ein eigenes Nervenpaar erhält, ist nicht deutlich. Einige glauben, damit er eigene Leidenschaften, besonders

5) S' lab. IV. fig. 5. meiner Iconum Oculi humani.

6) A. Murra y sciagraphica Nervorum descriptio»

Seite 12 setzt noch ein Aestchen an, das bisweilen fehle, dem untern Rande des obern schiefen Augenmuskels folge, zum Augenliedschließer gienge, und sich mit dem infra­trochleari nasali und infratrochleari frontali verbände-

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