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Krankhafte, sichtliche Veränderungen der Nerven, insofern solche die Betrachtung der lebendi­gen Nerven erläutern.

M. Baillie Anatomie des krankhaften Baues des mensch­lichen Körpers. Berlin 1744. im letzten Kapitel.

§. 137-

Stark unterbundene Nerven schwellen an der Stelle des Bandes an. * Auch findet man in Ent­zündung und Eiterung gerathene Nerven.

- §- 138-

Verdirbt ein Theil, so verdirbt bald darauf auch der ihm zugehörige Nerve, z. B. auf Verderbung des Augapfels folgt sehr bald Verderbung des Sehnervens. Ein solcher Nerve wird nicht nur sehr viel dünner und kürzer, sondern zugleich fester!, härter, grau, halbdurchsichtig, fast knorpelig, und verliert endlich seine faserige Beschaffenheit 6 . Und umgekehrt folgt auf die Verderbung eines Nervens , auch Verderbung des Theiles, zu dem er gehörte.

§. r39-

Ein in lebendigen Thieren durchschnittener Nerve springt auseinander, treibt ein zähes, gallertartiges, im Wasser unauflösbares, mit Zellstoff vermischtes,

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6 ) Bey Vögeln schon in vierzehn Tagen.

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