vens hat fast gar keinen Zellstoff; die längsten Nerven haben nur ein einziges, und noch dazu nur ein kleines Knötchen.

Oder man glaubte, daß die Nerven beym Durch­gänge durch einen Knoten aus der gefäßreichen Sub­stanz mit neuer Energie versehen würden: daher seyen sie so häufig in den Nerven der großen Blutgefäße am Herzen und der Arterien des Darmkanals; und ein Unfall, der einen Nervenstamm träfe, könne daher nur soviel schwächen, als er an dem Faden einer bestimmten Stelle Antheil habe 1 (siehe oben den Nutzen der Geflechte §. 151.)* Allein warum sind eS gerade Knoten, nicht Geflechte? Warum bildet nur die hintere, nicht die vordere Wurzel der Rückenmarks­nerven einen Knoten ? Hat denn diese vordere Wurzel der Rückenmarksnerven, oder die kleinere Portion des Fünften Paares dieser neuen Energie nicht nöthig?

Den meisten Beyfall fand die Meynung 2 : die Nervenknoten dienten, um Nerven zu trennen, zu mischen, und zu vereinigen; oder:

i) Damit ein Nerve in mehrere kleinere Ner­ven getheilt würde.

L) Damit die Nerven durch verschiedene Rich-

l) Monro cap. 19.

r) Meckel, ginn und Scarpa.