Je mehrerer Stämme Fäden also in einem Ner­ven gemischt sind, desto weniger verliert er beym Ver­derben eines seiner Stämme von seiner Kraft, z. B. am Arme, wo fünf Nervenstämme vorhanden sind, geht beym Verderben eines Stammes auch nur der fünfte Theil vom Streckungs- oder vom Beugungs­vermögen der Armnerven verlohren.

Doch ist wahrscheinlich diese Verflechtung auch selbst im gesunden Zustande nothwendig.

Nervenknoten.

Haase de Gangliis nervorum. Lipsiae 1772 . enthält bis auf Searpa alle Litteratur.

Scarpa Annotationes academicae. 1779* I.ib. I. Tab.I. und 2. ersetzt das übrige vortrefflich.

Joh. Johns tone on Ganglions Lond. 1771. vermehrt in seinen Medical Essays and Observations. Eversham I795- I.

§. I2§.

An gewissen Stellen bilden die zusammenkom­menden Nervenfäden eine dritte Art von Verei­nigung, sogenannte Nervenknoten (Ganglia), durch welche die Nerven gleichsam unterbrochen scheinen.

§- 125.

Nervenknoten finden sich an der Hinteren Wurzel aller Nückenmarksnerven, ehe selbige mit der vorderen sich vereinigt; ferner durchaus am sympa-