chen, selbst durchs Vergrößerungsglas erreichen, um dessen Größe nach einem Maasstabe bestimmen zu kön. nen: denn wie fein ein solches Fädchen seyn müsse, erkennt man vorzüglich an den Nerven des Labyrinths, wo sie von solcher Zartheit und Durchsichtigkeit sind, daß sie endlich selbst dem bewaffneten Auge entgehen. Auch lehrt die Kleinheit der Thierchen, die dem Augd entgehen und dennoch Nerven besitzen, daß es nicht so leicht ist, einen einfachen Faden zu erkennen. Man rechnet daher, daß mehrere Tausende solcher Fädchen auf eine Quadratlinie gehen müssen ’.
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Rechnet man alle Stellen, wo Nerven am Hirne -und Rückenmarke befestigt sind, in eine zusammen,
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\uj ‘ t 6) Als Beweise, daß diese sehr wichtig scheinende Bemer-
/"'’ "kung neu ist, will ich nur einige Stellen der größten
Männer anführen, wo sie ausdrücklich behaupteten, daß die Nervency l in drisch, nicht e onifch wären. So sagt
JsaacNevrton: „Nervorum capillamenta singula solida «sse pono et uniformia — superficies eorum cy lindraeeä.“ Optice pag. 284»
Moorenvliet (ein Schüler des großen albinus) „Oanaliculi nervosi non sunt conici, sed cylindrici." Oiss. de spiritibus nervorum L. B. 1740. p.i2.