res Körpers , der am leichtesten fault; -che es verdirbt, wird es Äschgrau, weich, und zur Unter- suchung untauglich, bis^s endlich als eine eigen stin- kende, grungelbe JaucheMMßt. — Der Hirnsand aber leidet nicht das gerinste bey dieser Fäulniß, welche doch selbst am Ende die Knochen angreift.
§. 8r.
In starkem Weingeiste läßt sich das Hirn lange erhalten; doch wird es härter, fester, etwas bröcklig, im Umfange kleiner, bleicher, und die graue Substanz verliert fast ganz ihre Farbe. Noch fester und käsehart wird das Hirn, wenn man ein Sechstel Salpetersäure oder Salzsäure dem Weingeiste zumischt, so daß es sich alsdann sehr bequem schneiden läßt. — Es fault nun nicht mehr, sondern läßt sich leicht austrocknen; aber es bekommt eine gelbliche und zuletzt dunkelbraune Farbe.
Durch Kochung im Oel wird das Hirn fest, und zeigt in der grauen Substanz kleine Klümpchen 9 .
9) Hiedurch sucht Ludwig S. zr. Malpighi's Meinung, der die graue Substanz für drüsig hielt, und Ruysch's, der sie für blos gefaßartig hielt, zu ver, einigen.
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