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fand es fast knorpelig *. Indem aber von diesen Fortsätzen der Gefäßhaut wieder kürzere abgehen, bekommt das kleine Hirn bey allen Queerdurchschnitten, welche die concentrischen nach außen gebogenen Furchen durchkreutzen, ein blättriges oder einem belaubten Baume ähnelndes Ansehen. Schneidet man in entgegengesetzter oder horizontaler^Richtung ein, so sieht man graue Ringe mit markrgen^inigermaßen concen- trisch abwechseln. Auch hier gelangen die Fortsätze der Gefäßhaut nicht bis ins Mark 3 . Zwischen der grauen und markigen Substanz findet sich allenthalben durchs ganze kleine Hirn noch eine dritte gelbliche Mlttelsubstanz, von der sich zuweilen die graue, die genau parallel die Fortsätze der Gefäßhaut^ vmgiebt, ringsum' deutlich losgiebt.
§. 65.
Die Zahl dieser Schichten oder Blätter des kleinen Hirnes spielt zwischen dreyhundert und achthundert 4 . Auf seiner Grundfläche lassen sich vorzüglich drey Parthien auf jeder Seite unterscheiden, die sich
2) Malacarne Encefalotomia universale. Torino 1780.
3) Sieh oben §. 36. Vicq d'Azyrs Abbildung ist hierin nicht genau genug.
4) Sehr umständlich hat Malacarne davon gehandelt. In einem Narren fand er nur 924 Blättchen, sonst 700 bis 780. Siehe seine Briefe an B v n n e t oder das Excerpt bey Geuns in seiner Dissertatio äs corp«rum habitudine. Lugd. Bat. 1788. Seite LL.
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