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und etwas grauer durchsichtigen Substanz zusammen­gesetzt. Seine nach oben zu gewölbte Bogenform und wahre Dicke nebst seinen mittleren Fortsätzen zeigt sich am deutlichsten/ im Profildurchschnitte des Hirnes. Dornen und hinten ist dieser Balken am dicksten; in der Mitte etwas dünner; bisweilen liegt der Balken mehr nach der einen als nach der an­deren Seite hin gerichtet *.

Die fernere Beschreibung des Balkens ist so schwer/ als seine Abbildung.

§. 42.

Dom hinteren Rande dieses Balkens senkt sich ge­nau in die Mitte ein m a r k i g e r B 0 g e n nach vornen zu/ je tiefer er herunterkommt / desto mehr von dem Balken selbst entfernt/ zwischen die Sehhügel und die grauen Körper/ mit zwei (einem rechten und lin­ken) rundlichen/ wulstig sich endigenden Säulchen auseinander stehend herab 8 9 . Der Bogen besteht aus Fasern/ die seiner Länge nach liegen.

Jedes Säulchen vermischt sich am Ende auf sei­ner Seite mit dem hornartigen und mit dem einge­legten Streifchen der Sehehügel.

8) Dies sah z. B- In«seidt Diss. de lusibus naturae. Lugd. Batavorum 1772. §. 48.

9) Vicq d AzyrTab. 6. 8- 25., UNd Tab. Z- Meiner Dissertation de Basi Encepliali.