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Steht der Sichelfortsatz schief, so ist auch die eine Hälfte des großen Hirns merklich größer, als die andere, welche Unregelmäßigkeit in einem geringen Grade fast gewöhnlicher', als eine genaue Regelmäßigkeit ist.
Furchen und Windungen des großen Hirnes,
* Sulci et Gyri.
Yicq d’ Azyr. Planche g. et 4.
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Auf der ganzen Außenseite oder auf allen drey Flächen des großen Hirnes zeigen sich Furchen, und zwischen zwey solchen Furchen rundliche, wie Därme gestaltete Windungen, oder Wülste, die auf den ersten Blick unregelmäßig scheinen könnten *, wenn ihre Form, im Ganzen genommen, auch in verschieden scheinenden Köpfen sich nicht immer sehr ähnlich oder analog wäre.
Diese Wandungen entstehen, indem sich die Ge- fäßhaut ins Hirn begiebt, um tiefer dasselbe Blute zu versorgen 2 . Es ist offenbar, daß hiedurch^E.^7^§' der Umfang derGefäßhautlberrächtlich vermehrt wird./^
r) Ich habe mich bemühet, sie getreu nach der Natur abzu«^^. ^ „AyÄ.
bilden in meiner Diss. de Basi Encephali et originibus nervorum. Tab. I. 2. Z.
L) B. S. Albinus Annot. acad. Libr. I. Tab. 2. hüt
vortreffliche Abbildungen davon geliefert.
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