Ihre innwendige Oberfläche ist von einem aus rhren Arterien schwitzenden Safte, der sie von der ! Schleimhaut getrennt erhält, feucht und schlüpfrig; ' die Stämme dieser Gefäße zeigen sich auf der äußern, - ihre feinsten Aestchen auf der inwendigen Fläche. I §. 4 -

Ihre vorzüglichsten Arterien kommen von der Hirncarotis, von der Augenarterie, von der innern Kieferarterie, der Schlundarterie, der Hintern Ohr­arterie, Hinterhauptsarterie und Wirbelarterie. *

Diese Arterien werden in der Hirnschalhöhle zu beiden Seiten von Venen begleitet, die sich in die nächstgelegenen größern Blutleiter 2 3 ergießen. ^

Nur an wenigen Stellen hängen die Blutgefäße !

der äußern Bedeckungen des Kopfes mit den Blutge- ' fäßen der festen Hirnhaut, unmittelbar durch Löcher Des Schedels zusammen 4 , z. B. durch die Löcher des Scheitelbeins, des zelligen Blutteiters und desZitzen- fortsatzes. Die Menge der Blutgefäße der festen Hirn­haut sieht man bei ihrer Entzündung am deutlichsten.

§. 5 - ,

Die Nerven gehen blos durch die feste Hirnhaut

2) Gefäßlehre §. io8- ui. uz. n6.. 125.

j) Cbend. §. 245. |

4) Heißen unrichtig Emissaria, da die meisten, vielleicht | alle, nicht Blut aus den Blutleitern, sondern in die | Blutleiter der festen Hirnhaut führen.