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bedeckt, vereinigen sich im Gekröse zum Theil auch vorher mrt den vorigen zu gemeinschaftlichen in die Gekrösdrüsen laufende Etämmchen. Doch gehen andere von ihnen abgesondert in dieseDrüsen, wo sie sodann ebenfalls mit den vorigen Zusammenkommen.

Diese von dem dünnen Darme 2 , vorzüglich zahlreich vomZwolffingerstücke und demnächst folgen­den Stücke desselben kommenden, mit dem Fortgange des dünnen Darmes aber immer weniger werdenden Saugadern wandern darauf von Drüse zu Drüse, werden im Ganzen so, wie sie fortlaufen, meist immer starker, bilden auch allmählig zahlreichere, dichtere und verwickeltere Geflechte, und wenn sie endlich als dicke Aeste an die untere und Hintere Fläche des Pan- creas gelangt, und mit den Saugadern des Magens, der Milz und Leber in die hier liegenden Geflechte und Drüsen zusammengelaufen sind, beugen sie sich ab­wärts, wandern als neue Geflechte, sehr gekrümmt, zu den Drüjen, die um die Aorte liegen 3 , und wer-

l) Werner und Feiler vasorum lacteorum atque lymphaticorum descriptio. Lips. 1784. Tab. I. sehr richtig und genau in den Umrissen Santorini, doch weit besser noch Hezia Tab. 2. am trefflichsten lVlas- cagni Tab. I. fig. 7 und Tab. XV. sehr schön Cruik- shank Tab. 2. in Ludwigs deutscher Uebersetzung Tab. 2. Hg. I.

3) Nicht, wie viele irrig glaubten, in ein nicht vorhande­nes Receptaculum Cliyli.