wo die Sichel auf dem Zelte aufsteht, oder vielmehr in selbiges übergeht/ lauft folglich schräg von vornen nach hinten. Er nimmt/ außer dem untern Sichel­blutleiter, die stärksten tiefen Venen/ welche aus den innerstenTheilen des Hirnes/ nämlich von den « gestreiften Körpern/ vom Adergeflechte, und von den Dierhügeln, nebst der Zirbel und dem kleinen Hirne kommen, auf*; er nimmt auch wohl den Hinter­hauptsblutleiter auf, und endigt sich in einen oder beyde Queerblutleiter, oder in den Blutleiter, welcher die beyden Queerblutleiter vereinigt.

6. 7) Der rechte und linke zellige Blut- lei ter 5 besteht aus einem sehr unregelmäßigen, zwischen den Blättern der festen Hirnhaut zur Seite des Grundbeinsattels mit schwammigem Zellstoffe ausgefüllten Raume, welche mit dem elliptischen Blutleiter, und durch Löcher des großen Flügels des Grundbeins mit den Venen unter dem Schedel, mit dem obern und untern Ppramidenblutleiter, und mit den Grundbeinblutleitern in Verbindung stehen,

quartus heißt er, weil der rechte und linke Queerblut­leiter der erste und zweyte, und der obere Sichelblut- leiter der dritte Sinus bey den Alten hieß.

4) Vicq dAzyr. Planche yll. I bis 14.

5) Sinus cavernosus, oder Sinus polymorphos, oder Receptaculum. Haller, am anqezcigten Ort. V. V. Vicq dAzyr« PlancheXXXV. 25. 2J,