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oder der ischiadischen Arterie, oder der Hüftbein! och s- arterie; geht am untern Theil der Harnblase vorwärts, gegen'die Harnröhre zwischen die Blase und den Mastdarm; und verbreitet sich in die Saamen- blaschen, den Saamengang, die Vorsteherdrüse, den Wulst der Harnröhre und an den Mastdarm. Der Ast an die Vorsteherdrüse pflegt durch einen Qucerast mit dem der andern Seite zusammen zu münden, auch sich mit den andern Arterien der Ruthe zu vereinigen.
Im weiblichen Geschlechte pflegt sich ein gemeinschaftliches Stammchen für die Blase, Scheide unt? den Mastdarm zu finden.
Bisweilen sind zwey Blasenarterien, deren eine von der Beckenarterie (das ist, dem Stamme), die andere von der Mittlern Mastdarmarterie kommt. — Bisweilen kommen beide von der Nabelarterie, ehr sie an die Blase gelangt. — Bisweilen kommen drey von der Hüfrbeinkochsarterie.
Bisweilen hingegen fehlt die Blasenarterie/ wo alsdann anderer Arterien Aeste sie ersetzen.
§. i87.
Die Nabelarterie * ist im ungebohrnenKinde
9 ) Umbilicalis. Haller Iconum Fase. 4. Tab. Alter.
Pelvis not. i;. S. Meine iccmes Erubryomim liuma-
norum. l'olio. Tab. 2.