Die Uterusarterie ^ ist selten doppelt entspringt entweder aus dem Stamm der Beckenar­terie, welcher gleich drauf in die Schaamarterie über­geht, oder als ein gemeinschaftlicher Stamm mit der Mittlern Mastdarmarterie, oder aus der Nabelarterie;

giebt einen oder zwey Aeste an die Harnblase, wo sie an der Scheide hängt, auch wohl ein Aestchen an den Harnleiter 4 j

gelangt sehr geschlängelt in der Gegend des Endes des Halses an den Uterus, und theilt sich nach oben und nach unten in häufige geschlängelte Aeste, deren einige am Uterus zwischen die Trompete uni> den Eyerstock fortgehen, und mit den vom Eyerstock und von der andern Seite kommenden Testen zusam­menmünden. Ein anderer gerader Ast steigt an der Scheide ab, geht auch wohl in die Urinblase s Harn­röhre und den Mastdarm, und mündet in der Scheide

mit

z) Innere Gebährmutterpulsader. Uterina. Haller. Icon. Fase. 4. Tab. Arteriarum Pelvis. Not. 14.

Uterusarterie sehr schön in Ansehung ihres Verlaufs be­schrieben, und an einem schwängern Uterus abgebildek. Ott. Fricl. Rosenberger de Viribus partum efficieii« tibus etc. Halae 1791. 4to. Tab. 2.

4) Uretherica.

5) Haller. Icon. Fase. II. Hunter. Tab. Uteri gravidi.