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selbst mehr als die Venen. Gemeiniglich sind zwey aus jeder Seite, die doch unter einem spitzen Winkel aus der Aorte unter der ober» Gekrösearterie, bisweilen aus der Hüftarterie 3 oder Beckenarterie 4 entspringen.

Die linke Nierenarterie, die ein wenig mehr nach hinten abgeht, tritt vor der Vene zur Niere. Ist sie doppelt, so entspringt aus der obern die Neben­nierenarterie, aus der untern bisweilen die Saamen- arterie. Bisweilen ist sie dreyfach, ja vierfach; ent­springt auch wohl unter der untern Gekrösearterie kurz vor der Theilung der Aorte; giebt auch wohl Aestchen ans Pancreas

Die rechte Nierenarterie ist langer, ent­springt auch tiefer als die linke. Selten sind zwey, drey, vier oder fünf, rechte Nierenarterien.

Die Nierenarterien schicken Aestchen an die Zwerch­muskelzipfel, Nebennieren, welche sich ausser der Sub­stanz der Nebenniere, auch ans Nierenfett und an den rechten Leberlappen verbreiten, wo sie mit den Leber­arterien aus der Baucharterie, den Zwerchmuskel­arterien oder auch den Lendenarterien anastomosiren - geben auch wohl ans Dickdarmgekröse, welches den Zwölffingerdarm aufnimmt, Aestchen, die mit den

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z) Eustach. Tab. Z. Fig. 3.

4) Stähelin. spec. anat. bot.

5) Mayer pag. 178.